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Karate Verein Langenselbold beteiligt sich am Kata-Marathon in Lich

Erstellt von Bernd Sitzmann |

 

Eine Gruppe fortgeschrittene Karateka unseres Vereins ist Ende August gemeinsam zum traditionellen Kata-Marathon nach Lich gefahren.

 

Diese Lehrveranstaltung des Karate Dojo Lich fand in diesem Jahr zum siebzehnten Mal statt. Sie bietet die Gelegenheit an einem Tag unter Anleitung von fünf erstklassigen Trainern, wie Bernhard Milner (9.Dan) und Detlef Herbst (7.Dan), bis zu sechs verschiedene Kata zu studieren.

 

Zur Erläuterung für alle die mit Karate nicht so vertraut sind:

 

Eine Kata steht in Karate für einen simulierten Kampf gegen mehrere imaginäre Gegner. Der Bewegungsablauf ist dabei fest vorgegeben und besteht aus einer Aneinanderreihung von Verteidigungs- und Angriffstechniken, die möglichst perfekt ausgeführt werden sollen. Ergänzend erklären die Trainer die einzelnen Kampfhandlungen der Kata und lassen die Teilnehmer diese Szenen mit einem realen Partner vertiefen. Diese Übungen werden Bunkai genannt und dienen dem Karateka zum tieferen Verständnis der Kata.

 

Kyu-Prüfungen und in den höchsten Stufen Dan-Prüfungen dokumentieren die Fortschritte der Karateka. Zu jeder dieser Fortschrittskontrollen gehört eine spezielle Kata die zunehmend schwierigere Techniken enthält. Diese Kata tragen beispielhaft Namen wie Heian Yondan, Kanku Sho, Enpi, Bassai Dai oder auch Heian Godan.

 

Unsere Teilnehmergruppe war mehrheitlich mit Dan-Trägern nach Lich gereist. Darunter die Trainer Otto Lach (5.Dan), Klaus-Dieter Kloss und Richard von Isenburg (beide 2.Dan). Diese konnten den Kata-Marathon gleichzeitig durch den Besuch einer „Teach The Trainer“-Einheit als Fortbildung nutzen.

 

Alle zusammen hatten einen lehrreichen Tag und erklärten zufrieden die Absicht, im nächsten Jahr wieder dabei sein zu wollen.

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Deutscher Karate Verband

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