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Anfängerlehrgänge starten am 11. bzw.13.September

|   Vereinsnachrichten

Karatekampfkunst: Weg der Selbstfindung und Selbsterfahrung Langenselbold

 

Wir bieten ab September zwei Einsteigerkurse an.

 

Klaus Dieter Kloss (2.Dan) startet am Dienstag, dem 11. September das Angebot für Kinder und Jugendliche, während der Kurs für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren unter Trainer Züher Yetim (2.Dan) am Donnerstag, dem 13. September beginnt.

 

Aus diesem Grund hier ein paar Informationen zum Karatesport.

 

Bei Karate geht es weniger darum, einen Gegner zu bezwingen oder Bretter zu zerschlagen, auch wenn ein fortgeschrittener Karateka das vermag.

 

Trainer Züher Yetim beschreibt das wie folgt: „Karate ist ein Sport für Körper und Geist. Aufgrund seiner vielseitigen Anforderungen an Körper und Geist ist Karate ideal als Ausgleich zu den Anforderungen des Alltags. Der Karateka trainiert Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Beweglichkeit.“

 

Das hohe Ziel von Karate ist für Klaus Dieter Kloss, die Entwicklung und Entfaltung der eigenen Persönlichkeit durch Selbstbeherrschung und äußerste Konzentration. Der Karateka soll sein Inneres von negativen Gedanken und Gefühlen befreien, um bei allem, was ihm begegnet, angemessen handeln zu können.

 

Somit gehören Entspannungstechniken, Atemübungen und Meditation ebenfalls zum Trainingsprogramm. Dies steigert die Konzentrationsfähigkeit und schult die eigene Körperwahrnehmung.

 

In dem Kurs für Erwachsene und ältere Jugendlichen soll aber Karate auch als Mittel für eine wirksame Selbstverteidigung vermittelt werden. Kraft und körperliche Statur spielen in der Karate-Selbstverteidigung nur eine untergeordnete Rolle. Wichtiger sind Schnelligkeit, Geschicklichkeit und Gelassenheit. Auch die psychologischen Komponenten der Selbstbehauptung und Selbstverteidigung möchte Züher Yetim im Kurs schulen.

 

Um einen Dan („Schwarzen Gürtel) zu erhalten, erfordert es viele Jahre und für höhere Dan-Grade gar Jahrzehnte.

 

Durch seine Vielseitigkeit fördert Karate Gesundheit und Wohlbefinden. Stufe um Stufe wachsen Geschicklichkeit und Leistungsvermögen. Langjähriges Üben führt zu mehr Struktur, erst im Körper, dann auch im Geist (Bewusstsein) und in den Emotionen. Dehnungsübungen, tiefe Stände und Drehtechniken schaffen Beweglichkeit, einbeinige Stände und beidseitiges Üben schaffen Koordination und Balance, ganzkörperliche Bewegung schafft Aufrichtung. Auch alle Gelenke werden im Karate durch die Techniken gut durchblutet und beweglich gehalten. Atemschulung ist integraler Teil jeder Karate-Technik. Gearbeitet wird mit dem eigenen Körpergewicht und der Wechsel von Anspannung und Entspannung ist besonders wichtig. Karate hat in seiner Gesamtheit positive Auswirkungen auf Körper und Geist.

 

Durch regelmäßiges Training lassen sich folgende Veränderungen erzielen: Die Gesamtmuskulatur, sowie das Herz- und Kreislaufsystem werden gestärkt, der Gleichgewichtsinn und die sportmotorischen Fähigkeiten entwickelt, das Selbstbewusstsein und die Selbstsicherheit gestärkt, innere Ruhe und Harmonie gefördert.

 

Gerade für Kinder ist die Förderung der motorischen Fähigkeiten und Konzentration oder auch die Stärkung des Selbstbewusstseins hervorzuheben.

 

Die Kurse finden in der Sporthalle der „Schule am Weinberg“ statt. Die Zeiten für Kinder und Jugendliche sind dann dienstags und donnerstags ab 18:45 Uhr, für die Erwachsenen und Jugendlichen ab 16 Jahre jeweils donnerstags um 20 Uhr. Gerne nimmt der Verein Voranmeldungen per Mail unter info@kvl.info entgegen. 

 

Im übrigen, wer den Start verpasst kann auch danach noch hinzukommen. Die Kursdauer ist bis Anfang Dezember angesetzt.

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Deutscher Karate Verband

Hessischer Fachverband für Karate

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